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Good Manufacturing Practice

Bei BEHN + BATES bedeutet Good Manufacturing Practice (GMP), dass alle Abfüll‑ und Verpackungslösungen konsequent auf validierte und hygienische Produktionsprozesse in der Lebensmittel‑, Babynahrungs‑ und Pharmaindustrie ausgelegt sind.

Bei der Maschinenkonstruktion erfüllen wir GMP‑Forderungen und setzen auf anerkannte Hygienic‑Design‑Prinzipien: glatte, leicht zu reinigende Oberflächen, zertifizierte Produkt-Kontakt-Materialien, minimierte Staub‑ und Produktrückstände.

Dadurch lassen sich BEHN + BATES‑Anlagen nahtlos in GMP‑konforme Produktionslinien, z.B. bei Reinraumanwendungen, integrieren und gewährleisten eine sichere, kontaminationsfreie Abfüllung pulverförmiger Schüttgüter.

GMP hat das Ziel, die Qualität, die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von Produkten durch Maßnahmen wie Rückverfolgbarkeit und Reproduzierbarkeit und die Vermeidung von Kontamination sicherzustellen.
Uwe Breulmann, Leiter Hygiene Design

G(ood) M(anufacturing) P(ractice)

Grundlegende Prinzipien und Strukturen

  • Qualitätsmanagementsystem
  • Abteilung Hygiene Design
  • Dokumentation
  • Schulung, Qualifikation Mitarbeitende
  • Qualifizierung DQ, IQ, OQ

Praktische Maßnahmen

  • Hygienisches Design
  • Materialmanagement & Rückverfolgbarkeit
  • Kontinuierliche Qualitätssicherung
  • Abweichungsmanagement
  • Projekt- und Prozessmanagement
     

Während der Herstellungsphase erfolgt die Gewährleistung der Qualität durch die Auslegung und Fertigung der Anlagen nach den Grundsätzen der Good Engineering Practice (GEP). Qualifizierte und regelmäßig geschulte Mitarbeiter gewährleisten die fachgerechte Umsetzung aller Projektschritte. Kontinuierliche Qualitätskontrollen im Herstellprozess stellen sicher, dass alle Komponenten und Funktionen den spezifizierten Anforderungen entsprechen. Dokumentierte Produktionsdaten gewährleisten eine transparente und reproduzierbare Fertigung.

BEHN+BATES stellt durch die Kombination von technischen, organisatorischen und qualitätssichernden Maßnahmen die dauerhafte Unbedenklichkeit der produzierten Produkte sicher.


Durch die Verknüpfung aus GEP-konformen Engineering, systematischen Funktionsprüfungen (z.B. FAT, SAT) und kontinuierlichem Monitoring gewährleistet BEHN+BATES die Prozesssicherheit, eine hohe Anlagenverfügbarkeit und die zuverlässige Erfüllung der vereinbarten Leistungsanforderungen über den gesamten Lebenszyklus der Anlage.

Reinigung

- Zugänglichkeit
- Trockenreinigung
- Gestaltungsprinzipien nach DIN EN 1672-2

Probennehmer

- Geschlossene Probenahme

Lebensmittelunbedenklichkeit

- VO EG 1935/2004 Lebensmittelkontakt-material (LKM)
- VO EU 10/2011 Kunststoff als Lebensmittelkontakt-material
- 21 CFR 177. … FDA-Verordnung für Materialien mit Lebensmittelkontakt

Produktionsdaten

- Datenaustausch mit dem Leitsystem des Kunden
- Reporting

Automatisierung

- Audit Trail
- Back up

Packmittel / Verpackung

- Materialeignung

Geeignete Umgebung

- Definierte Containment
- Einhausung (Sacklager, Füllbereich, etc.)

Wägesystem

- Gewichtgenauigkeit
- Produktqualität
- Reproduzierbarkeit
- Dokumentation

Detektion

- Detektion während der Füllung

Detektion

- Detektion von Metallen im gefüllten Sack

Kontrollwaage

- Ermittlung Sackgewicht
- Abgleich mit SOLL-Wert
- Regelung Füllvorgang

QUAT²RO SEAL-CHECK

- Detektion unverschlossener Säcke

Kennzeichnung

- Etikettierer
- Drucker
- Laser

Ausschleusung

- Metalldetektion
- Fehlgewicht
- Unverschlossener Sack
- Kennzeichnungsfehler

Kennzeichnung

- Vollpalettenetikettierung
- Chargenidentifikation, Produktdaten, Produktionsdaten, Rückverfolgbarkeit

Gemeinsame Hygiene-Risikobewertung (HDRM)

- Risikobewertung nach FMEA

Nachweisdokumente

- Prüfzeugnisse verwendeter Materialien (LKM)
- Konformitätserklärungen
- FAT/SAT
- Mitarbeiter - Qualifizierung